Destination: Failure - Destination: Failure – 8 von 8
Festzuhalten wäre – dass die Platte seit Ihrer Ankunft vor fünf Tagen ununterbrochen läuft. Durchgehend und jede freie Minute. Darauf darf man sich mit gutem Gewissen schon mal ganz schön was einbilden. Und einen Grund hat das dann wohl auch noch, wenn wir mal davon ausgehen, dass nicht nur jemand zu faul ist. Faul nein – die Platte hat einfach Qualitäten von A bis Z, die uns zwingt sie immer und immer, immer, immer zu hören. Der Münchner Punker Verband rockt ohne Punkt und Komma – insofern ist die Platte ein einziger Wahnsinns-Song.

Genau so darf man sich richtig guten Punk vorstellen Destination: Failure bieten hier sozusagen das Paradebeispiel und zusätzlich noch mit Trompete, die dem amerikanischen Ska-Punkrock Gemisch noch einen deftigen Schuss Eigenständigkeit, Melodie und Power gibt. Noch vielschichtiger hätte sich das Scheibchen bei sieben Tracks wahrhaftig nicht gestalten – immer in guter alter Punk-Manier aber immer mit ein und zwei Ecken Besonderem, Langeweile kennt man bei Destination: Failure definitiv nicht, und die Jungs haben 2003 definitiv das Richtig gemacht, als man die Münchner Punk-Landschaft um quasi sich selbst erweiterte.

Bestandsaufnahme: Zwischen fiesen Punk Riffs, einem treibenden Schlagzeug (das durchaus auch zu Double Base Attacken ausholt) wummernden Bassgrundstrukturen und einem hervorragend (auch mehrstimmigen) Gesang bleibt nicht der geringste Wunsch offen. Fazit: Selten so geile Punk-Mucke gehört.

www.destination-failure.de

back